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Was tun, wenn mein Wunschboden nicht den Leistungen meines Bauvertrages entspricht?

Hinweise für Bauherren mit Generalunternehmer‐ oder Generalübernehmer‐Bauverträgen

Zahlreiche unserer Kunden lassen Ihren Hausbau über viele oder alle Gewerke hinweg von Generalunternehmern‐ oder Generalübernehmern planen, organisieren, ausführen und überwachen.

Eine angenehme Vorstellung, da man meist auf diesem Gebiet Laie ist und sich nun ein Profi um die gesamte Ausführung bis zur Schlüsselübergabe kümmert.

Oftmals gelangt dieses System aber auch an Grenzen, denn das „all inclusive Paket aus einer Hand“ gibt es nicht zum Nulltarif. Was jedoch nicht alle wissen: Ein erheblicher Teil der Kosten wird in den Preisen einzelner Gewerke „versteckt“.

Dies ist z. B. oft bei den Innenausbau‐Gewerken, wie dem Boden‐Gewerk der Fall. Hier muss der Kunde oft Einschränkungen hinnehmen, der angesetzte Preis steht nicht immer in einem fairen Verhältnis zu dem Wert des angebotenen Bodens und der Qualität der Ausführung.

So werden mit der Ausführung eher selten Fachhandwerker auf Ihrem Gebiet (wie z. B. Bodenleger, Parkettleger) beauftragt. Vielmehr erledigen die Arbeiten die eigenen Haus‐ u. Hofhandwerker des Generalunternehmers, welche gleichzeitig Fliesen verlegen, Klempner‐ und Malerarbeiten ausführen etc.

Auch bei der Bodenqualität maximiert der Generalunternehmer gern seine Margen. Der in der Baubeschreibung als Standard definierte Boden ist in Qualität, Optik und Auswahlmöglichkeiten in vielen Fällen für den Kunden nicht zufriedenstellend. Wollen Kunden dann eine abweichende Auswahl treffen, wird dies oft mit überhöhten, unverhältnismäßigen Zuzahlungen belegt. Nicht gerade die feine, englische Art.

So sind Ärgernisse vorprogrammiert. Wenn man so viel Geld in sein Haus investiert, möchte man schließlich gern auf dem Boden laufen, den man sich wünscht und das zu fairen Konditionen!

Wir empfehlen unseren Kunden in solchen Fällen zu Holzboden‐Direkt, Ihrem spezialisierten Fachhandel für Naturfußböden, zu kommen. Wir helfen Ihnen!

Zunächst unser prophylaktischer Rat: Bitte überlegen Sie, ob es sinnvoll ist, das Gewerk Bodenbelag als Bestandteil in den GU‐Vertrages zu integrieren. Das wäre beispielsweise dann sinnvoll, wenn Sie zu Zwecken der Vermietung bauen und so eine Standard‐ Ausführung für Sie ausreichend ist. Wenn Sie aber selbst darin wohnen möchten, haben Sie doch den Wunsch aus einem breiten Angebot auszuwählen und Leistungen zu vergleichen. In letzterem Fall wäre es sinnvoll, das Gewerk nicht in den GU‐Vertrag aufzunehmen, sondern es dann frei und individuell zu gestalten.

In unseren Bodenstudios und Beratungszentren vor Ort sowie auf unserer Homepage können Sie sich nicht nur einen Überblick über die vielfältigen Gestaltungsmöglichkeiten Ihres Fußbodens machen.

Wir beraten Sie auch technisch umfassend und zeigen Ihnen Wege aus besagten Konfliktsituationen. Es gibt verschiedene Möglichkeiten. Letztendlich besteht immer die Chance, dass Sie Ihren Wunschboden zu fairen Konditionen erwerben und fachgerecht verlegen lassen können.

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