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Abgespeckte Landhausdielen zu Knallerpreisen – Geschäfte zu Lasten der Qualität und des Kundenservice?

Viele unserer Kunden kennen das: Nach dem Prinzip „Alles muss raus!“ vermarkten nicht nur Baumärkte, sondern ebenso viele Fachhändler per Werbekampagnen ihre Billigangebote.

Doch welche Strategie steckt dahinter, was bekommt der Kunde letztendlich für sein Geld? Gibt es überhaupt so viele Restposten wie angeboten werden? Dieser Frage gehen wir in diesem Beitrag nach.

Stellen Sie sich vor, Sie wollen für Ihren großen gemütlichen Wohnraum, sagen wir in der Größe 8,00 m x 7,00 m = 56,00 m² eine großzügig wirkende Landhausdiele kaufen.

Die klassische Landhausdiele hat eine Länge von ca. 2,00 m, eine Breite von ca. 200 mm. Nun bekommen Sie aber Dielen angeboten, die wesentlich kürzer und schmaler sind, vielleicht 1,10 m lang und 130 mm breit sind. Wäre Ihnen das egal bzw. wie stellen Sie sich die Wirkung der kleinen bzw. großen Diele in Ihrem Wohnraum vor?

Man könnte auch die Frage stellen wann beginnt eine Diele eine Diele zu sein, und wann spricht man besser korrekterweise von einem Stab bzw. Maxistab. Allein hier lässt sich durch eine raffinierte Deklaration gut Geld verdienen.

Nun gut, das sind optische Aspekte, schauen wir auf die Qualität. Ordentliche Mehrschicht Fachhandelswaren haben z.B. Deckschichten von 3,5 mm – 4 mm. Aber Achtung! Heute erhalten Sie häufig Mehrschichtparkette mit Deckschichten von nur 2,0 mm und 2,5 mm.

Wie steht es mit Transparenz und guter fachlicher Beratung? Wie lange nimmt sich der Fachverkäufer für Sie Zeit? Spricht er mit Ihnen und erklärt Ihnen z. B. den Unterschied der einzelnen Sortierungen und die Auswirkungen auf den Preis? Wollen Sie einen ruhigeren Boden und sind dann enttäuscht, wenn Sie einen ausgeprägt lebhaften und rustikalen Boden geliefert bzw. verlegt bekommen?

Weniger Material bedeutet immer auch weniger Preis. Auch weniger Kundenservice bedeutet geringerer Preis. Wollen Sie auf Qualität und Kundenservice verzichten?

Was sind die kaufmännischen Strategien? Um von den qualitativen Defiziten der Billigangebote abzulenken, deklariert man die Angebote häufig auch als Restposten. Meist handelt es sich aber um reguläre Verkaufswaren, fast immer Billigwaren aus Asien über Container‐Direktimporte, die hier in großen Mengen abgesetzt werden. Bei Direktimporten findet oft keine Kontrolle und Überwachung der Produktion vor Ort statt. Hier werden massiv Kosten gespart.

Es gibt auch Internethändler, die mittlerweile Strategien entwickelt haben, wie sie über eine Kombination von Lockangeboten mit minimalem Beratungs‐ und Kundenservice erfolgreich diese Waren in großen Mengen verkaufen. Dies alles ist unserer Meinung nach nicht transparent und vertretbar. Wir realisieren keine Direktimporte aus Fernost. Unsere Landschaft der Zulieferanten ist so gestaltet, dass die Kontrollkette beginnend mit der Auswahl des Rohmaterials, fortgesetzt im Produktionsprozess, bis hin zur Kommissionierung und Übergabe an die Spedition reicht und durch entsprechende Zertifikate ergänzt wird.

Wir sind der Auffassung, dass all diese Aspekte in einem fairen und kompetenten Beratungsgespräch Platz finden sollten.

Kommen Sie zu Holzboden‐Direkt, Ihrem spezialisierten Fachhandel für Naturfußböden. Bei uns können Sie, wenn Sie das wollen, auch zu günstigen Preisen kaufen. Sie entscheiden nach der Beratung im Rahmen vielfältiger Möglichkeiten selbst, welcher Boden optisch und technisch am besten zu Ihnen passt und was Sie zu investieren bereit sind. Unsere Fachhandwerker bauen Ihren Boden auf Wunsch fachgerecht ein.

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